skip to Main Content
Kuala Lumpur: Layover In 48 Stunden

Kuala Lumpur: Layover in 48 Stunden

Kuala Lumpur und die Kluft zwischen Louis Vuitton und dem Smog der Innenstadt

48 Stunden…warum verbringt man nur so wenig Zeit in Kuala Lumpur? Die Antwort ist ganz einfach: Man ist auf der Durchreise. In meinem Fall auf der Durchreise von Frankfurt nach Sydney, Australien.

Kuala Lumpur ist eine Stadt voller Gegensätze.

Der Flughafen ist neu, modern und voller europäischer Geschäfte. Nach der Ankunft ist der schnellste Weg in die Stadt der Schnellzug KLIA Ekspres. Er braucht nur ca. 30 Minuten in die Innenstadt zum KL Central. Was mich auch bei meiner Abreise sehr begeistert hat: In KL Central kann man sein Gepäck vorab einchecken. Am Bahnhof gibt es dann schon das Flugticket bevor man den Zug zum Flughafen nimmt. Das lästige Gepäck wird dann separat befördert und ins Flugzeug verladen.

Die Stadt hat unglaublich viele Gesichter. Rund um die Petronas Towers und die schicken Malls befinden sich die Stadtteile in denen es weniger Glamour gibt. Sie sind zwar alle nicht dreckig, aber der Smog der Stadt hängt über der Stadt, den Bahnen, den vielen Autos und zu der Zeit: Baustellen.

Hostels in Kuala Lumpur: Das Raggae Mansion

Da ich vorher noch nie in einem Hostel übernachtet hatte, habe ich mich Zuhause sehr gut informiert und mich für das Raggae Mansion entschieden. Die beste Wahl überhaupt! Das Hostel sieht aus wie eine kleine, weiße Südstaaten Villa. Das Hostel ist aufgebaut wie ein E mit 3 Trakten, die unten durch die Innenhöfe miteinander verbunden sind und im ersten Stock durch einen Übergang. Der eine Innenhof ist Teil des angeschlossenen Restaurant, in dem es auch morgens Frühstück gibt und der andere Teil bietet 2 Couches und Sessel, sowie einen Tisch mit Stühlen.

Leider konnte ich erst nach 6 Stunden im Hostel ab 14 Uhr einchecken, aber anderen ging es ähnlich und 2 bequeme Couches standen im Innenhof und haben den Neuen erstmal einen Platz zum schlafen geboten. Direkt dort lernte ich dann eine Französin kennen, mit der ich die restliche Zeit in Kuala Lumpur verbrachte.

Abends sind wir zu den Petronas Towers gegangen und haben die obligatorischen Fotos vor den Towers gemacht und siehe da: wir haben Leute aus dem Hostel getroffen.

Danach sind wir dann noch weiter gezogen um etwas zu essen. Den restlichen Abend haben wir dann auf dem Highlight des Hostess verbracht: Der Rooftop Bar, auf der es Getränke zu Backpacker Preisen, Essen und jeder Menge Party gab. Zugegeben, das ruhigste Hostel ist es nicht, aber mit einer Packung Oropax sind die Nächte dort sehr erholsam.

Die Petronas Towers

Wer in Kuala Lumpur ist, sollte auf jeden Fall eine Tour durch die Petronas Towers machen.

Ich hatte online bereits vor Ankunft eine Führung gebucht, da es schon hieß, dass die Führungen Tage im Voraus ausgebucht sind. Ja, es ist nicht sonderlich günstig, aber es lohnt sich auf jeden Fall! Man fährt mit dem Aufzug in den obersten Stockwerk und schaut über die komplette Stadt. Der Aufzug schafft die 86 Stockwerke in gefühlt weniger als einer Minute.

Chinatown

In Chinatown, mitten in Kuala Lumpur, bekommt man alles was das europäische Herz begehrt. Es werden Uhren, Handtaschen, Technik & Elektronik und vieles mehr angeboten. Der Geheimtipp für alle Hostelbewohner ist der Central Market. Eine Art Kleinmarkthalle mit Essbereich, Souvenirs und jeder Menge Süßigkeiten. Für alle Touristen ohne Halbpension ist das der beste Ort um sich Mittags und Abends etwas leckeres für unter 2 Euro zu holen.

Nightlife

Am zweiten Abend wollten wir uns die berühmte Skybar anschauen, eine DER Attraktionen in Kuala Lumpur. Hin sind wir mit 6 Personen in einem Taxi… Der Taxifahrer fand das nicht so tragisch und einer musste halt in den Kofferraum 😉

Vor dem Traders Hotel, in dem sich die SkyBar im 33. Stock befindet, wurden wird natürlich etwas komisch angeschaut. Selbst in Kuala Lumpur hat man anscheinend so ein vollgestopftes Taxi noch nie gesehen.

Im 33. Stock angekommen durften wir zwar rein, es war aber so voll, dass wir keinen Sitzplatz bekommen haben. Die Bar ist sehr stylisch mit einem Art Pool in der Mitte, allerdings hatten es die Getränkepreise ziemlich in sich. Nachdem wir leider auch keinen Platz am Fenster, mit der tollen Aussicht auf die Petronas Towers, bekommen hatten, sind wir dann weiter gezogen.

Die Anderen, die schon etwas länger in KL waren, schlugen dann vor auf die Haupt-Bar-Straße zu gehen, nach Changkat Bukit Bintang. Dort ist eine Bar neben der Anderen und die Backpacker-Stimmung kommt dort auf. Das Nachtleben ist unglaublich laut, bunt und pulsierend. Überall gibt es Sonderangebote was Drinks angeht oder riesige Gläser mit Cocktails. Nur der Alkoholgehalt der Getränke lässt zu wünschen übrig.

Es war ein toller Abend und ein sehr schöner Abschluss von meinem Zwischenstopp. Am nächsten Tag ging es dann los nach Sydney.

Folgt mir:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Back To Top
%d Bloggern gefällt das: